![]() |
|
[ Reservieren Sie sich einen Platz bei uns ]
| EMPFOHLENE PROGRAMME
|
|
19. März Gedenkhaus Béla Bartók, 18:00 Uhr
Mozarts sämtliche Sonaten für Violine und Klavier (1. Teil)
Fünf Kammerabende mit Vilmos Szabadi (Violine) und Márta Gulyás (Klavier) (Gemeinsame Veranstaltung mit dem Bartók-Gedenkhaus.)
|
|
|
19. März Marmorsaal des Ungarischen Rundfunks, 19:30 Uhr
Klavierkonzert mit Kyoko Okushiba, der erfolgreichsten Teilnehmerin des Franz Liszt Seminars in Sapporo
Bach: Präludium und Fuge in D-Dur, BWV 874
Haydn: Sonate in As-Dur, Hob. XVI 46 Chopin: Phantasie in f-Moll, op. 49 Debussy: Präludien – Band 2, Nr. 6. General Lavine – Eccentric Nr. 7. La terrasses des audiences du clair de lune Akira Miyoshi: Klaviersonate |
|
|
20. März Festsaal der Ungarischen Akademie der Wissenschaften am Roosevelt tér, 19:30 Uhr
„Zwei Wochen vor der Carnegie Hall”
Kammerabend mit Barnabás Kelemen (Violine) und Gergely Bogányi (Klavier) Beethoven: Sonata in c-Moll, op.30 No.2 Bartók: Solosonate für Violine Brahms: Sonate in d-Moll Bartók: Rhapsodie Nr. 2 Barnabás Kelemen
Der Violinist erblickte 1978 in Budapest das Licht der Welt. Seinen Violinunterricht begann er mit sechs Jahren bei Valéria Baranyai. Mit elf wurde er in den Vorbereitungskurs der Musikhochschule Franz Liszt aufgenommen, und zwar in die Klasse von Eszter Perényi. Hier erwarb er sein Diplom im Jahr 2001. Regelmäßig nahm er an den Privatstunden und Meisterkursen von Ferenc Rados, Isaac Stern, György Kurtág, Igor Ozim, Lóránd Fenyves, Dénes Zsigmondy, György Pauk, Sergiu Luca und Thomas Zehetmair teil. Nach zahlreichen internationalen Auftritten mit großem Erfolg gewann er 1997 den zweiten Preis des Internationalen Violinwettbewerbs József Szigeti und 1999 den ersten Preis des Salzburger Mozart-Wettbewerbs. Einen ersten Preis holte er sich auch beim Trio-Wettbewerb von Kuhmo (mit Gergely und Tibor Bogányi), 2001 den dritten Preis beim Violinwettbewerb Königin Elisabeth in Brüssel und er war der Erstplazierte beim vielleicht angesehensten Violinwettbewerb der ganzen Welt in Indianapolis, wo er außerdem auch sechs von den insgesamt acht Sonderpreisen gewann. Ihn ersuchten solch namhafte Künstler wie Lorin Maazel, Sir Neville Marriner, Zoltán Kocsis, Michael Stern, Tamás Vásáry, Miklós Perényi, Steven Isserlis. Er machte bisher vier Solo-Plattenaufnahmen bei Hungaroton, von denen die erste ein Doppelalbum ist (Liszts sämtliche Stücke für Violine und Klavier mit Gergely Bogányi) und das den Schallplatten-Grand-Prix der Internationalen Liszt-Gesellschaft gewann. Barnabás Kelemen spielt in den bedeutendsten Festival- und Konzertsälen der Welt mit berühmten Orchestern. In der kommenden Saison wird er u. a. in Amsterdam (Concertgebow), in London (Wigmore Hall) sowie im Großen Saal der berühmten Carnegie Hall in New York musizieren. Sein Repertoire umfasst Solowerke und Kammermusikstücke sowie vom Barock bis zur Gegenwart sämtliche Richtungen und Epochen. An seinen Namen knüpfen Uraufführungen z. B. von Ligeti-, Schnittke- und Kurtág-Kompositionen. 2001 wurde Barnabás Kelemen mit dem Sándor-Végh-Preis ausgezeichnet. Gergely Bogányi Der Pianist erblickte 1974 in Vác das Licht der Welt, bereits mit vier Jahren begann er Klavier zu spielen. An der Musikhochschule Franz Liszt war er Schüler von Zsuzsa Esztó und László Baranyay, in Helsinki studierte er an der Sibelius Akademie bei Matti Raekallio, in den USA an der Universität von Indiana bei Professor György Sebők. Er nahm auch an einigen Meisterkursen von Dimitri Baschkirow, András Schiff, Annie Fischer, Murray Perahia und Ferenc Rados teil. Bei zahlreichen ungarischen und internationalen Wettbewerben holte sich Gergely Bogányi Preise. 1993 war er Erstplazierter des Budapester Chopin-Wettbewerbs, im gleichen Jahr gewann er auch beim Mozart-Wettbewerb in Budapest den ersten Preis. Beim Helmi-Vesa-Wettbewerb in Helsinki holte er sich sogar dreimal den ersten Preis (1989, 1990 und 1991). Im Herbst 1996 war er der Sieger des Budapester Internationalen Klavierwettbewerbs Franz Liszt. Oft spielt er auch Kammermusik. Im Juli 1999 gewann er zusammen mit dem Violinisten Barnabás Kelemen und dem Cellisten Tibor Bogányi den internationalen Trio-Wettbewerb von Kuhmo (Finnland). Von seiner Heimatstadt bekam er mit 22 Jahren den Titel „Ehrenbürger von Vác“, die angesehenste Auszeichnung der Kleinstadt. Im Frühjahr 2000 bekam er den Liszt-Preis. Als Solist musiziert er oft mit namhaften europäischen Orchestern und tritt bei unzähligen Festivals auf. Im Dezember 2000 verlieh die Präsidentin der Finnischen Republik dem Pianisten den Orden „Weiße Rose“. |
|
|
20. März Marmorsaal des Ungarischen Rundfunks, 19:30 Uhr
Baltic Trio
Beethoven: Trio in B-Dur, “Gassenhauer”, op.11 Peteris Plakidis: Trio sleeplessness – Traumlosigkeit-Trio Ruta Paidere: Klarinettentrio, "Vergessenes Wasser" Brahms: Trio in a-Moll, op. 114 Marcis Kulis/ Klarinette, Vytautas Sondeckis/ Violoncello, Andres Paas/ Klavier
|
|
|
21. März Prunksaal der Juristischen Fakultät der Universität ELTE, 19:30 Uhr
Klavierabend mit Endre Hegedûs
– geschlossene Veranstaltung des Budapest Klubs Endre Hegedűs erwarb sein Diplom als Pianist 1980, an der Musikhochschule lernte er bei István Antal, Zoltán Kocsis, Ferenc Rados, András Schiff und Anna Hajdú. 1984 nahm er an den Meisterkursen von Bruno Leonardo Gelber teil. Er konzertiert regelmäßig sowohl in Ungarn als auch im Ausland. Jährlich hat er auch mehrere Auftritte im Ungarischen Rundfunk, wo er bereits zwölf Musterbänder von Klavier- und Kammerwerken aufzeichnete. Während seiner Auslandstourneen weilte er bereits in England, Australien, Österreich, Belgien, Bulgarien, Tschechien, Finnland, Frankreich, Griechenland, den Niederlanden, Japan, Jugoslawien, Kanada, Polen, Deutschland, Norwegen, Italien, Rumänien, der ehemaligen Sowjetunion, der Schweiz und den Vereinigten Staaten. Für seine Liszt-Interpretationen erhielt er 1986 die Gedenkplakette des Kultusministeriums und der Internationalen Liszt-Gesellschaft. Von 1989 bis 1992 war Endre Hegedűs Gastprofessor an der Staatlichen Universität von Sapporo. Seitdem kehrt er alljährlich nach Japan zurück, wo er sowohl konzertiert als auch unterrichtet. Bei zahlreichen internationalen Klavierwettbewerben holte er sich Preise.
|
|
|
21. März Corinthia Grand Hotel Royal, 19:30 Uhr
Mozarts sämtliche Sonaten
für Violine und Klavier (5. Teil) Fünf Kammerabende mit Vilmos Szabadi (Violine) und Márta Gulyás (Klavier) Mozarts sämtliche Sonaten für Violine und Klavier/Mozarts sämtliche Werke für Violine und Klavier
Vilmos Szabadi und Márta Gulyás sind eines der bekanntesten Violine-Klavierduos des ungarischen Konzertlebens. Mozarts Sonaten setzten sie bereits mehrmals auf ihr Programm, doch diesmal tragen sie sämtliche Werke des großen Meisters für Violine und Klavier in einem Konzertzyklus vor. Unter „sämtliche” sind jene Werke zu verstehen, die Mozart ausschließlich für diese beiden Instrumente komponierte, seine 16 Sonaten aus der Kindheit zählen nicht dazu. Letztere waren die ersten gedruckten Werke des Komponisten: Je zwei Sonaten als „Opus 1” und „Opus 2”. 1764 erschienen in Paris die nächsten zwei Serien (op. 3 und 4), je sechs Stücke wurden 1765 in London, bzw. ein Jahr darauf in Haag herausgegeben. Diese kleinen, niedlichen Versuchsstücke des 8-10jährigen Kindes sind nicht mit den späteren Meisterwerden zu vergleichen, aber auch was die Gattung betrifft, stehen sie weit hinten. In Wirklichkeit sind alle besondere Klavierstücke, die alle eine Violinstimme beinhalten, die nach belieben weggelassen, bzw. ergänzt werden kann. Die Violine hat, im Gegensatz zu den „echten” Sonaten, noch kein selbstständiges musikalisches Profil, sie verstärkt nur den Diskant, oder den Bass des Klaviers, oder es spielt eventuell gehaltene Töne (bei Opus 3 gesellt sich sogar ein drittes Instrument, das Cello zum Ensemble). Die erste Reihe der Meisterwerke für Violine und Klavier wurde in Mozarts Werkstatt erst zwölf Jahre später, 1778, während seiner Reise nach Mannheim und Paris, fertig. Die sechs Werke (G-Dur, Es-Dur, C-Dur, e-Moll, A-Dur und D-Dur, KV 301-306) erschienen noch im gleichen Jahr in Paris, und zwar wieder mit der symbolischen „Opus 1“-Bezeichnung. Für diese Stücke ist zwar immer noch die Dominanz des Klaviers charakteristisch, d.h. die Violine ist ab und zu fast nur eine Untermalung des Prozesses, doch komponierte sie Mozart überwiegend so, dass beide Instrumente eine wichtige Rolle darin spielen. Die nächsten sechs Sonaten (C-Dur KV 296, bzw. F-Dur, B-Dur, G-Dur und Es-Dur, KV 376-380) erschienen 1781 in Wien als Opus 2. Auch in dieser Reihe sticht Mozarts Absicht ins Auge: Er wollte den Weg der Gattung, teils den allgemeinen Tendenzen der Zeit, teils den eigenen Vorstellungen entsprechend, in Richtung Kammermusik im heutigen Wortsinn lenken. Vom Wandel der Betrachtungsweise zeugt, dass die Violine immer mehr Melodien und Kontrapunkte trägt und die Instrumente praktisch einen Dialog miteinander führen. Gleichzeitig mit dem Abschluss der Reihe, im Sommer 1781 wurden für den Vortragsapparat der Sonaten sogar zwei Variationen gefertigt (G-Dur KV 359 und g-Moll KV 360), beide mit Hilfe je eines französischen Liedes (La bergère Célimène sowie Hélas, j’ai perdu mon amant). Schon bald begann Mozart weitere Sonaten für seine Frau Constanze zu komponieren. Doch diese blieben, wie weitere Versuche in den nächsten Jahren, unbeendet. Einige davon, eine B-Dur-Ouvertüre (KV 372), die Fragmente eines Werkes in C-Dur aus drei Sätzen (KV 403) und Andante und Fuge in A-Dur (KV 402) beendete Maximilian Stadler; dadurch konnten diese Werke vorgetragen werden. Die vier letzten Sonaten für Violine und Klavier aus der Zeit zwischen 1784 und 1788 bilden keine Reihe mehr, es handelt sich um eigenständige Kompositionen. Chronologisch schließt ein leichtes F-Dur-Werk (KV 547) für Anfänger die Reihe der Sonaten. Die weiteren drei, B-Dur (KV 454), Es-Dur (KV 481) und A-Dur (KV 526) sind jedoch zweifelsohne außerordentliche Meisterwerke und sind praktisch die Krönung aller früheren Mozart-Sonaten. |
|
|
21. März Festsaal der Ungarischen Akademie der Wissenschaften am Roosevelt tér, 19:30 Uhr
Streichquartett Kodály und seine Gäste
Schubert: Deutsche Tänze, D 90 Mozart: Streichquartett in C-Dur („Dissonanzen“), KV 465 R. Strauss: Capriccio Mendelssohn: Oktett Mit: Zoltán Tuska, Tamás Major /Violine, Sándor Nagy /Bratsche, László Fenyő /Cello Kodály-Streichquartett
Als Träger der ungarischen Traditionen von Streichquartett erwarb sich das Ensemble weltweit Anerkennung. Mitglieder sind Attila Falvay (Violine), Tamás Szabó (Violine), János Fejérvári (Bratsche) und György Éder (Violoncello). Alle vier Musiker studierten an der Budapester Musikhochschule Franz Liszt. Sie bereisten alle die ganze Welt und traten bereits in fast allen Ländern Europas, in den USA, Mittel- und Süd-Amerika, im Fernen Osten und Australien auf. Auf ihrem Repertoire stehen über die klassischen Werke hinaus auch Kompositionen zeitgenössischer ungarischer Künstler. Das Kodály-Streichquartett bekam 1970 den Liszt-Preis, 1990 die Auszeichnung Verdienter Künstler der Republik Ungarn und 1996 den Bartók-Pásztory-Preis. Bei den Plattenfirmen Naxos und Marco Polo zeichneten sie sämtliche Streichquartetts von Beethoven, Haydn und Schubert auf. 1993 gewannen sie mit ihrer Haydn-CD in der Kategorie Kammermusik den ersten Preis des Classic CD Magazins. |
|
|
21. März Marmorsaal des Ungarischen Rundfunks, 19:30 Uhr
Kammerabend mit Katalin Kokas (Violine) und Mária Kovalszki (Klavier)
Debussy: Sonate für Violine und Klavier Brahms: Horntrio in Es-Dur, op. 40 Prokofieff: Sonate Nr. 2 in D-Dur für Violine und Klavier, op. 94b Brahms: Scherzo in c-Moll Mit: Zoltán Varga / Horn
|
|
|
22. März Festsaal der Ungarischen Akademie der Wissenschaften am Roosevelt tér, 19:30 Uhr
Kammerabend mit Gyula Stuller (Violine), Imre Rohmann (Klavier) und Miklós Perényi (Violoncello)
Mozart: Trio in E-Dur, KV 542 Schostakowitsch: Trio Nr. 1 Brahms: Trio in H-Dur, op. 8 Drei Künstler auf einer Bühne, die ihre Laufbahn alle als Wunderkinder begannen. Als Erwachsene erfüllten sie all jene Hoffnungen, die man Talenten gegenüber stellt. Der Violinist Gyula Stuller spielt seit seinem sechsten Lebensjahr Geige, mit elf war er als besonderes Talent bereits Schüler von Ferenc Halász an der Budapester Musikhochschule. Nachdem er sein Künstlerdiplom erworben hatte, bildete er sich bei György Pauk in London und bei Tibor Varga in Sion weiter. Nach dem Sieg beim 20. Internationalen Tibor-Varga-Wettbewerb war er mehrere Jahre lang als Assistent des Meisters tätig. Seit 1996 ist er Seminarleiter an dem Fribourger Konservatorium.
Miklós Perényi war bereits mit sieben Jahren Schüler an der Musikakademie, seinen ersten Soloabend hatte er im Alter von neun Jahren. Er nahm am Meisterkurs von Enrico Mainardi teil, von 1960 an studierte er an der Santa-Cäcilien-Akademie. Dem Sieg am Pablo-Casals-Wettbewerb in Budapest folgte eine Einladung zu den Meisterkursen von Casals, sowie zum Festival in Marlboro. Seitdem gastiert er weltweit mit Riesenerfolg. Sein Repertoire umfasst fast die gesamte Musikliteratur. Perényi, 1970 mit dem Liszt-, 1980 dem Kossuth-Preis ausgezeichnet, erntete mit dem Pianisten Dénes Várjon auch 2001 bei den Ungarischen Kulturwochen in Paris einen Riesenerfolg. Die beiden Künstler zeichneten seitdem sämtliche Cellowerke von Kodály auf CD auf. Auch Imre Rohman begann besonders früh Klavier zu spielen. Nach Abschluss der Musik-Fachmittelschule Bartók studierte er von 1970 bis 1977 an der Musikhochschule Franz Liszt, zu seinen Lehrern gehörten Ferenc Rados, György Kurtág, András Mihályi und Albert Simon. 1980-1981 lernte er bei Karl Österreicher an der Musikakademie Wien das Dirigieren und nahm an den Meisterkursen von Jörg Demus in Österreich und Deutschland teil. Seit 1974 konzertiert er. Rohman trat bereits mit namhaften Orchestern auf wie die Sächsische Staatskapelle Dresden, die Berliner Symphoniker, das Orchester des Salzburger Mozarteums usw. Als Kammermusiker musizierte er bereits mit Miklós Perényi, Erich Höbart, Thomas Zehetmair, dem Bartók-Streichquartett, den Kammermusikern der Symphoniker aus Chicago. Zurzeit unterrichtet er am Salzburger Mozarteum. |
|
|
22. März Marmorsaal des Ungarischen Rundfunks, 19:30 Uhr
Kammerabend mit Jin Matsuno (Violine) und Kanae Furomoto (Klavier)
Vitali: Ciaconna Beethoven: Violinsonate Nr. 5 in F-Dur „Frühling“ Kodály: Adagio Chinesische Volksliedbearbeitungen Hiroshima-Lied Das Veilchen Monti: Csárdás Der Kammerabend mit Jin Matsuno und Kanae Furumoto verspricht, ein einmaliges Erlebnis zu werden. In der Tätigkeit der japanischen Musiker kann man die Absicht entdecken, eine sichere, von beiden Seiten begehbare Brücke zwischen der japanischen und der europäischen Kultur aufzubauen. Jin Matsuno studierte an der Kunstakademie in Kyoto, hat aber nicht nur in seiner Heimat, sondern mit Ausgangspunkt Berlin auch im deutschen Sprachraum groß angelegte Tourneen. Jin Matsuno ist Vorsitzender der Edison-Gesellschaft von Otokoyama, der Organisation der Literaten und Vortragskünstler. Kanae Furumoto tritt regelmäßig in der britischen Hauptstadt und Cambridge auf. Die Universitätsstadt könnte fast als seine Residenz betrachtet werden, sie ist Schauplatz mehrerer seiner thematischen Konzerte.
|
|
|
23. März Gedenkhaus Béla Bartók, 18:00 Uhr
Mozarts sämtliche Sonaten für Violine und Klavier (2. Teil)
Fünf Kammerabende mit Vilmos Szabadi (Violine) und Márta Gulyás (Klavier) (Gemeinsame Veranstaltung mit dem Bartók-Gedenkhaus.)
|
|
23. März Italienisches Kulturinstitut, 19:30 Uhr
Gesangensemble I Fagiolini
Vecchi: L’Amfiparnaso – Madrigalkomödie, szenierte Aufführung Madrigale von Monteverdi und Gabrieli Gesangensemble I Fagiolini Im Venedig des 16. Jahrhunderts hatten Kunst und Musik eine unwahrscheinliche Wirkung auf das Leben der Menschen. Die Musik erklang auch weiterhin zwischen den Kirchenmauern, sie verließ diese aber auch, war ein wichtiger Begleiter der weltlichen Ereignisse, der unterschiedlichsten Feierlichkeiten zur Begrüßung von Siegen, bzw. der Einnahme gewisser Machtpositionen. Auch die traditionelle Struktur der Werke veränderte sich, Instrumentengruppen und Vokalmusik führten schwunghafte Dialoge miteinander, es entstand die Form der Konzertwerke. Großzügigkeit und Eleganz warfen ihre Strahlen auf die Alltage. Die Renaissance-Lebensfreude erreichte auch den königlichen Hof von England, wo die sog. Madrigalkomödien, Werke, die der Oper vorangingen, schnell beliebt wurden. Das Gesangensemble I Fagiolini entstand, um diese bunte musikalische Welt zu neuem Leben zu erwecken. Gabrielis, Tomkins’, Gesualdos, Vecchis und Monteverdis Werke werden vom Ensemble der Reihe nach auf CDs aufgezeichnet, aber auch in Live-Konzerten und an Festivals der alten Musik interpretieren die Künstler diese Werke, z.B. in London, Brighton, Barcelona, Beverly und nun auch in Budapest. (Mit der freundlichen Unterstützung des British Counsil und des Italienischen Kulturinstituts.)
|
|
|
24. März Marmorsaal des Ungarischen Rundfunks, 19:30 Uhr
Klavierabend mit Roberto McCausland-Dieppa
Liszt: Sonate in h-Moll
Liszt: Liebesträume (1.-3.) Mompou: Canciones y Danzas |
|
|
25. März Musikakademie, 19:30 Uhr
20 Jahre Schlagzeugensemble Amadinda
Aurél Holló–Zoltán Váczi: Traditionen – Teil 1/Die Gewinnnummer... – beFORe JOHN7 Debussy: Zwei Sätze aus Children’s Corner (Kinderecke) 1. The Snow is Dancing 2. Serenade for the Doll Grieg: Arietta Mussorgsky: Drei Sätze aus Bilder einer Ausstellung 1. Tuilerien 2. Ballett der Küchlein in ihren Eierschalen 3. Der Marktplatz in Limoges Rolf Wallin: Stonewave Red Norvo:Breakfast Breakdown Hole in the Wall William L. Cahn: Vögel Traditionelle Musik: Kailao – Tonga, Mbira – Zimbabwe, Joged Bumbung – Bali-Indonesien, Magogodo – Malawi, Gagu – Ghana Mit: Gábor Presser, Zsolt Sárkány, Gábor Pusztai, Szabolcs Joó, Percussion Studenten der Musikuniversität Franz Liszt und der Musik-Fachmittelschule Béla Bartók Das Ensemble (Mitglieder: Károly Bojtos, Aurél Holló, Zoltán Rácz, Zoltán Váczi), das seinen Namen nach einem Instrument aus Uganda bekam, ist seit seiner Gründung (1984) ein markanter Teilnehmer der Konzertszene in Ungarn und der internationalen Festivals. Auf dem Konzertprogramm des Ensembles stehen nicht nur Kompositionen für Schlaginstrumente aus dem 20. Jahrhundert, sondern auch Transkriptionen früherer musikhistorischer Epochen für Streich-, Tasten- und Blasinstrumente sowie traditionelle Musik außerhalb von Europa (Afrika, Asien, Ozeanien). An den Namen des Ensembles Amadinda knüpfen zahlreiche Uraufführungen und Ungarnpremieren, die Musiker arbeiteten bereits mit Steve Reich, John Cage und Peter Eötvös zusammen. Der künstlerische Leiter des Ensembles ist Zoltán Rácz.
|
|
|
25. März Marmorsaal des Ungarischen Rundfunks, 19:30 Uhr
Kammerabend mit dem Trio Orlando und Jean-Claude Vanden Eynden (Klavier)
Mozart: Klavierquartett in Es-Dur, KV 493 Kurtág: Zeichen, Spiele und Botschaften Brahms: Klavierquartett in g-Moll, op. 25 Jean-Claude Vanden Eynden
Der Pianist Jean-Claude Vanden Eynden aus Brüssel, der mit dem Trio Orlando auftritt, war bereits mit zwölf Jahren Schüler des Royal-Konservatoriums. Mit 16 gewann er den traditionellen Wettbewerb Königin Elisabeth und damit begann seine internationale Karriere. Er wurde von den bedeutendsten Orchestern der Welt, von den Symphonikern von St. Petersburg bis hin zu den Londoner Royal Philharmonikern, zu Konzerten eingeladen. Sehr imposant ist auch die Reihe jener Musiker, mit denen Jean-Claude Vanden Eynden in Kammerkonzerten auftrat: Augustin Dumay, Gérard Caussé, José van Dam, die Streichquartette Melos und Ysaÿe. Auf seinem Repertoire stehen natürlich die bekanntesten Konzertwerke der Klavierliteratur (Werke von Mozart, Beethoven, Liszt) sowie Duos, Trios und weitere Kammerstücke von Ravel, Grieg und Brahms. Jean-Claude Vanden Eynden ist Jury-Mitglied des Wettbewerbs Königin Elisabeth, den er so jung gewann und Professor am Konservatorium von Brüssel. Trio Orlando Das Trio (Hiromi Kikuchi – Violine, Ken Hakii – Bratsche, István Metz – Cello) gastiert nicht zum ersten Mal in Budapest. Es trat 1999 beim Budapester Herbstfestival im Inaugurationskonzert von György Kurtág auf. Der Cellist des Kammerensembles, István Metz wurde in Siebenbürgen geboren, sein Diplom erwarb er an der Musikakademie in Bukarest. Er bildete sich in den Kursen des Amadeus Quartetts weiter. Der Vorgänger des Trios, das Orlando Quartett, wurde 1976 gegründet. An seinen Namen knüpft auch das Kammermusikfestival, das seit 1982 regelmäßig veranstaltet wird. Das Trio setzte sich als Ziel, die Kammermusik von Komponisten des 20. Jahrhunderts zu verbreiten, so besteht ihr Repertoire u. a. aus Werken von Alfred Schnittke, András Szőllősy, György Ligeti und György Kurtág. Bei den verschiedensten Festivals, wie z.B. in Edinburgh, Luzern, Wien Modern und Pariser Herbst, spielen sie vor allem Werke dieser Komponisten. Der in den Niederlanden lebende Metz ist ein gefragter Kammermusikpartner von Heinz Holliger, Gidon Kremer und Heinrich Schiff. Er hält europaweit Meisterkurse. |
|
|
25. März Prunksaal der Juristischen Fakultät der Universität ELTE, 19:30 Uhr
Interclarinet
Werke von Händel, Carl Boehm, Mozart, György Orbán, Albeniz, Daniel Dorff, Schumann, Brahms, Malcolm Arnold, Bach, Prokofiew, Gordon Levin, Gershwin, Monti, József Balogh Mitglieder des Ensembles: József Balogh (Klarinettist), Norbert Täubl (Soloklarinettist der Wiener Philharmoniker), Manfred Preis (Bassklarinettist der Berliner Philharmoniker), Johannes Gleichweit (Soloklarinettist des ORF Sinfonieorchesters), Harald Harrer (Professor für Klarinette an der Hochschule für Musik Augsburg)) Die Ensemble-Mitglieder lernten sich 1998 in den USA kennen. Alle weilten sie als Gäste des Kongresses des Internationalen Klarinettistenverbandes in Columbus/Ohio. Während der gemeinsamen Arbeit, der Proben reifte der Gedanke, ein Klarinetten-Ensemble zu gründen. Dank dem Talent von József Balogh, einem ausgezeichneten Komponisten, Improvisateur und Verfasser von Transkriptionen in einer Person, blieb die Gestaltung des Ensemble-Repertoires „in der Familie“. Im Ensemble ist jedes einzelne Mitglied der Klarinettenfamilie präsent. Die Transkriptionen, von denen erfolgreiche Aufzeichnungen gemacht wurden, bewiesen, dass sich diese besondere Instrumentenzusammenstellung besonders gut eignet, sowohl das klassische Repertoire, als auch U-Musik erklingen zu lassen.
Die Ensemble-Mitglieder: Norbert Täubl. Er studierte an der Wiener Musikhochschule bei Peter Schmidl. Von 1980 an ist er Klarinettist der Wiener Staatsoper und der Wiener Philharmoniker. Täubl ist auch Mitglied des Wiener Bläseroktetts sowie des Wiener Kammerensembles. Seit 1995 ist er Solist der Wiener Philharmoniker, seit 1999 Mitglied des Ensembles Wien-Berlin. József Balogh. Er absolvierte die Musikuniversität Franz Liszt. Erst war er Soloklarinettist in der Ungarischen Staatsoper, anschließend bei den Budapester Symphonikern (dem Symphonischen Orchester des Ungarischen Rundfunks). Er ist Gastprofessor an verschiedenen Universitäten in den USA. Seit 1994 versieht József Balogh den Posten des Vorsitzenden der Ungarischen Klarinettistengesellschaft. Harald Harrer. Seine Studien absolvierte er an der Hochschule in München, sein Meister war Gerhard Starke. Er musizierte bereits in mehreren deutschen Orchestern, gegenwärtig ist er Professor für Klarinette an der Musikhochschule Nürnberg-Augsburg und Stimmführer des Symphonischen Orchesters des Bayerischen Rundfunks. Johannes Gleichweit. Seine Studien absolvierte er in Oberschützen, später in Wien. Seit 1993 ist er Mitglied des Symphonischen Orchesters des ORF, seit 1996 Solist. Manfred Preis studierte an der Hochschule in München, später am Karajan-Institut in Berlin. Von 1980 an ist er Mitglied des Deutschen Symphonieorchesters und seit 1982 der Berliner Philharmoniker. Manfred Preis ist Honorarlehrer an der Hochschule Nürnberg-Augsburg. |
|
|
26. März Gedenkhaus Béla Bartók, 18:00 Uhr
Mozarts sämtliche Sonaten für Violine und Klavier (3. Teil)
Fünf Kammerabende mit Vilmos Szabadi (Violine) und Márta Gulyás (Klavier) (Gemeinsame Veranstaltung mit dem Bartók-Gedenkhaus.)
|
|
|
26. März Gesellschaftskreis Óbuda, 19:00 Uhr
Reihe Meister und Schüler
Der Gitarrist Ede Roth und seine Schüler |
|
|
26. März Marmorsaal des Ungarischen Rundfunks, 19:30 Uhr
Soloabend mit Andrea Vigh
Europa-Reise mit der Harfe Cabezon: Pavane und Variationen (spanisch) Pescetti: Sonate in c-Moll (italienisch) Donizetti: Lucia di Lammermoor – Kadenz (italienisch) Thomas: The wayfarer’s farewell (englisch) Spohr: Phantasie in c-Moll (deutsch) Fauré: Impromptu, op. 86 (französisch) László Tihanyi: Linos (ungarisch) Tschaikowsky: Sentimentaler Walzer (russisch) Salzedo: Variationen Salzedo: Nachtlied (spanisch-französisch) Die Harfenistin, Liszt-Preisträgerin, Professor an der Musikuniversität, ist Gründerin und künstlerische Leiterin des Internationalen Harfenfestivals Gödöllő. Beim Capriccio Verlag (Deutschland) erschienen acht Soloplatten mit Andrea Vigh. Sie hatte mehrere erfolgreiche Solokonzerte im Großen Saal der Musikakademie. Zusammen mit großartigen Orchestern (Budapester Festivalorchester, Kammerorchester Franz Liszt, Budapester Streichersolisten) ließ sie Konzertwerke erklingen. Sie hatte in ihren Konzerten der letzten Jahre solch namhafte Künstler als Partner wie Zoltán Kocsis, David Grimal, Ervin Lukács, Dénes Gulyás, Csaba Onczay, Miklós Perényi, Vilmos Szabadi, Eszter Horgas, György Konrád, das Bartók Streichquartett, oder das Schlagzeugensemble Amadinda.
|
|
|
26. März Prunksaal der Juristischen Fakultät der Universität ELTE, 19:30 Uhr
Kammerabend mit Peter Bruns (Violoncello) und Péter Nagy (Klavier)
Schumann: 5 Stücke im Volkston, op. 102 Schubert: Arpeggione-Sonate Bartók: Rhapsodie Nr. 1 für Cello und Klavier Brahms: Sonate in F-Dur, op. 99 Peter Bruns
Peter Bruns zählt zu den besten Cellisten der Musikszene der Welt. Besondere Aufmerksamkeit erregten seine Aufnahmen von Bachs Solosuiten. Die renommierte amerikanische Fachzeitschrift Early Music Review schrieb darüber: „Es ist die beste Aufnahme des Jahres, wenn nicht des Jahrzehnts. Seit Casals fanden wir keine so authentische Interpretierung.“ Bruns wurde in Berlin geboren, seine Studien absolvierte er an der Hanns-Eisler-Hochschule. Er war Stimmführer der Sächsischen Staatskapelle Dresden und erster Solocellist des Bayreuther Festivalorchesters, seit 1998 ist er Professor an der Dresdner Hochschule. Als Solist trat er bereits in fast allen Ländern Europas auf, gastierte in Israel, in mehreren Ländern Asiens sowie Nord- und Süd-Amerikas. In Begleitung der Sächsischen Staatskapelle Dresden (unter der Leitung des verstorbenen Dirigenten Giuseppe Sinopoli) nahm er an mehreren erfolgreichen Tourneen teil. Die wichtigsten Stationen seiner Solokarriere: Berliner Philharmonie, New York (Carnegie Hall), London (Wigmore Hall), Paris (Auditorium Les Halles), Dresden (Semperoper), Leipzig (Gewandhaus), Tokyo (Metropolitan Art Space Hall), Mailand (Verdi-Saal), Festival Kuhmo, St. Prée, Ambronay, Bergen, Schwetzingen und die Schubertiade in Feldkirch. Péter Nagy Mit acht Jahren war er bereits Schüler der Budapester Musikakademie. Zwei ausgezeichnete Klavierpädagogen, Klára Máté und Ferenc Rados, beschäftigten sich mit ihm als Wunderkind. Mit 14 war er bereits ordentlicher Student der Musikhochschule, gewann internationale Wettbewerbe, nahm an Meisterkursen teil und lernte bei Malcolm Bilson das Fortepiano-Spiel kennen. Zwischen 1984 und 1987 besuchte er regelmäßig die legendären Vorträge von György Sebők in Bloomington. Von Sydney bis Paris, von Tokyo bis Thessaloniki ist er bekannt und beliebt, er ist ein wiederkehrender Gast der bedeutendsten Festivals der Welt, in Aix-en Provence, Kuhmo, Edinburgh. Péter Nagy ist ständiger Kammermusikpartner des Violinisten Leonidas Kavakos und des Bratschisten Kim Kashkashian sowie des Cellisten Martti Rousi. Heute hält auch er Meisterkurse ab, die sehr gefragt sind. Seine pädagogische Tätigkeit übt er nicht nur in Australien, sondern auch in Asien und Europa aus. |
|
|
27. März Marmorsaal des Ungarischen Rundfunks, 19:30 Uhr
Konzert mit Megan Sterling, Siegerin des Budapester Internationalen Flötistenwettbewerbs
|
|
28. März Corinthia Grand Hotel Royal, 19:30 Uhr
Hagen Quartett
Mozart: Streichquartett in B-Dur, KV 589 Bartók: Streichquartett Nr. 2. Smetana: Streichquartett e-Moll (Aus meinem Leben) Hagen Quartett
Der Cellist Clemens Hagen stammt aus einer Musikerfamilie aus Salzburg. Bereits mit sieben Jahren begann er auf dem Cello zu spielen. Zwei Jahre später kam er ins Salzburger Mozarteum, später studierte er am Konservatorium in Basel. Seine Meister waren Wilfried Tachzi und Heinrich Schiff. Clemens Hagen gewann 1983 den Karl-Böhm-Preis, den Sonderpreis der Wiener Philharmoniker. Als Solist trat er mit bekannten Orchestern von internationalem Ruf auf. Außer seiner Solokarriere spielt auch die Kammermusik, genauer das Hagen Quartett, eine wichtige Rolle in seiner Kunst. Zu seinen Partnern beim Kammermusizieren gehören: Gidon Kremer, Martha Argerich, Oleg Maisenberg, Paul Gulda und András Schiff. Das Streichquartett wurde 1987 von den Brüdern Hagen, Clemens und Lukas, sowie ihrer Schwester Veronika (Bratsche), gegründet, es schloss sich ihnen auch der Violinist Rainer Schmidt an. Sie holten sich zahlreiche Preise, bereisten die ganze Welt. 2001 war das Quartett Ehrengast des traditionellen Neujahrskonzerts der Wiener Philharmoniker. Auf diese Weise konnten dank der Fernsehübertragung gleichzeitig 800 Millionen Menschen sein Spiel genießen. Die CD mit Streichquartetten von Dvořák und Kodály erhielt den Schallplatten-Grand-Prix. Die Geschwister Hagen spielen auf außerordentlich wertvollen Meisterinstrumenten. |
|
|
28. März Italienisches Kulturinstitut, 19:30 Uhr
Kammerabend mit Shlomo Mintz (Violine) und Adrienne Krausz (Klavier)
Brahms: Sonate in d-Moll, op. 108 Dvořák: Vier romantische Stücke für Violine und Klavier, op. 75 Sarasate: Romanza Andaluza, op. 22 Nr. 3 Jota Navarra, op. 22 Nr. 4 Zapateado, op. 23 Nr. 2 Habanera, op. 21 Nr. 2 Shlomo Mintz
Der Violinist, Bratschist und Dirigent Shlomo Mintz ist nach einstimmiger Meinung von Kritikern, Kollegen und Publikum einer der besten Musiker unserer Zeit. Mit Recht zählt er zu den Größten, denn makellose Musikalität, vollkommene Stilkenntniss und imponierende technische Überlegenheit sind für ihn charakteristisch. Über seine weltweit gefeierten Solokonzerte hinaus musiziert er regelmäßig zusammen mit den bekanntesten Streichquartetts, Kammer- und symphonischen Orchestern und Dirigenten. Er ist Träger zahlreicher angesehener Musikpreise, u. a. Premio Accademia Musicale Chigiana von Siena, Diapason D’Or, Sieger von Gramophone Award und Edison Awards, dreifacher Träger des Grand Prix du Disque. Mintz wurde 1957 in Moskau geboren. 1959 wanderte seine Familie nach Israel aus, wo er Schüler der ausgezeichneten Ilona Fehér wurde. Mit 11 Jahren debütierte er an der Spitze der Israelischen Philharmoniker. Kurz danach sprang er für den erkrankten Itzak Perlman ein, was großes Aufsehen erregte. Auf Ersuchen von Zubin Mehta bereitete er sich binnen einer Woche auf die Interpretierung von Paganinis Violinkonzert Nr. 1 vor. Mit der Unterstützung von Isaac Stern und der israelisch-amerikanischen Kulturstiftung stellte er sich im Alter von 16 Jahren auf der Bühne der Carnegie Hall in New York an der Spitze des Symphonischen Orchesters Pittsburgh vor. Seine Studien absolvierte er am Seminar für Violinisten der Juilliard School of Music in New York, unter der Leitung von Dorthy DeLay. Seine Laufbahn als Dirigent begann er mit 18. Seitdem dirigierte er so bekannte Orchester wie das Royal Symphony Orchestra, das japanische Symphonische Orchester NHK oder die Israelischen Symphoniker. Weltweit hält er gerne Meisterkurse ab, er ist u. a. einer der Gründer und Förderer des israelischen Internationalen Meisterkurses Keshet Eilon für Violinisten, der für talentierte junge Musiker veranstaltet wird. Adrienne Krausz Die Pianistin schloss ihre Studien 1990 an der Budapester Musikhochschule Franz Liszt ab, wo u. a. György Nádor und György Kurtág zu ihren Professoren gehörten. Sie musizierte bereits mit Juri Bashmet, Boris Pergamentschickow und Shlomo Mintz. 1997 gewann sie den Klavierwettbewerb der Stiftung Chimay in Brüssel, zu dem sie von György Solti angemeldet wurde. Sie war Solistin u. a. bei den Philharmonikern von London und Tokyo sowie bei den Berliner Symphonikern. |
|
|
29. März Gesellschaftskreis Óbuda, 19:00 Uhr
Reihe „Meister und Schüler”
In memoriam Ludwig Streicher Der Bassist Gergely Járdányi und seine Schüler: Gábor Dévényi, József Horváth Barca, Péter Palotai, Jenő Puporka, Ödön Rácz, Mátyás Szandai, Katalin Varga Mit: Krisztina Wehner /Klavier, Budapester Streicher (Konzertmeister: Béla Bánfalvi, künstlerischer Leiter: Károly Botvay)
|
|
|
29. März Prunksaal der Juristischen Fakultät der Universität ELTE, 19:30 Uhr
Trio Lignum
Werke von William Byrd, John Bull, Bach, Mozart, Gyula Csapó, Géza Gémesi und Zsolt Serei Mitglieder des Trios: Csaba Klenyán /Klarinette, György Lakatos /Fagott, Lajos Rozmán /Klarinette Trio Lignum
Die Formation, die man ruhigen Gewissens einmalig nennen kann, wurde von Jugendlichen gegründet, die sich sowohl im Alter, als auch im Vortragsstil nahe stehen. Die Musiker lassen auf zwei Klarinetten und einem Fagott Renaissance- und zeitgenössische Musik erklingen. Alle drei sind eher als Interpreten moderner Werke bekannt. Csaba Klenyán erwarb sein Diplom 1993 an der Musikhochschule Franz Liszt als Schüler von zwei namhaften Klarinettisten, József Balogh und Béla Kovács. Noch als Student erntete er seine ersten Wettbewerbssiege. Er ist erster Klarinettist der Budapester Konzertbläser, künstlerischer Leiter der Harmónia-Konzertbläser und Gründer des Kammerensembles UMZE. Lajos Rozmán erwarb sein Diplom ein Jahr später ebenfalls an der Musikhochschule Franz Liszt, setzte dann seine Studien in Genf bei Thomas Friedli fort. Zwischen 1992 und 1994 war er erster Klarinettist des Jugendorchesters Mahler unter der Leitung von Claudio Abbado. Er holte sich sowohl im In-, als auch im Ausland Preise und ist Mitglied des Kammermusikateliers Forrás (auf Deutsch: Quelle). György Lakatos ist erster Fagottist des Orchesters der Ungarischen Staatsoper und des Orchesters der Budapester Philharmonischen Gesellschaft. Auch er studierte an der Musikhochschule Franz Liszt. Zu Beginn seiner Laufbahn war er Mitglied des Weltjugendorchesters, er holte sich Preise bei internationalen Wettbewerben. Besondere Aufmerksamkeit widmete und widmet er den Kompositionen des 20. Jahrhunderts. 1997 war er als Eötvös-Stipendist in Paris. |
|
|
29. März Marmorsaal des Ungarischen Rundfunks, 19:30 Uhr
Ungarisches Klaviertrio
Schubert: Trio in B-Dur, D 898 Schubert: Klavierquintett in A-Dur, D 667 (Forellen-Quintett) Mitglieder des Trios: Gabriella Szentpéteri /Klavier, József Modrián /Violine, Ildikó Rádi /Violoncello
Mit: Győző Máté /Bratsche, István Tóth /Bassgeige |
|
30. März Gedenkhaus Béla Bartók, 18:00 Uhr
Mozarts sämtliche Sonaten für Violine und Klavier (4. rész)
Fünf Kammerabende mit Vilmos Szabadi (Violine) und Márta Gulyás (Klavier) Vilmos Szabadi Der Violinist erblickte in Budapest das Licht der Welt, sein Diplom erwarb er an der Musikhochschule Franz Liszt (1983), wo er seit 1987 auch unterrichtet. Er holte sich zahlreiche Preise bei Wettbewerben. Seine Laufbahn begann er als Konzertmeister des Staatlichen Konzertorchesters (heute Ungarische Nationalphilharmonie), dann machte er als Solist eine fantastische Karriere. Von den Plattenaufnahmen erhielt er für seine Dohnányi-CD 1999 den MIDEM-Preis. Er ist Gründer und künstlerischer Leiter der Schlosskonzerte in Gödöllő (Kammerkonzerte und Kurse) sowie Primarius des Trios Belvedere. Márta Gulyás Die Pianistin, ehemalige Schülerin von Dmitrij Baschkirow, unterrichtet an der Musikuniversität Franz Liszt. Sie gilt als ausgezeichnete Podiumskünstlerin, die sowohl in Ungarn als auch im Ausland mit international anerkannten Kammermusikern auftritt. (Gemeinsame Veranstaltung mit dem Bartók-Gedenkhaus.)
|
|
|
30. März Marmorsaal des Ungarischen Rundfunks, 19:30 Uhr
Liederabend mit Andrea Meláth (Gesang) und Emese Virág (Klavier), mit Werken von Joachim Raff
– Ungarnpremiere Müllerlied /1stes/ Das Schloss am Meer Müllerlied /2tes/ Leb wohl Vor dem Gang zum Schaffot Rastlose Liebe Preghiera (Klavier Solo) Mädchenlied Das verlassene Mädchen Keine Sorg um den Weg Blatter und Lieder *** Gebet Abschied von der Welt Die Nonne Lorelei La Fileuse (Klavier Solo) Die Hochzeitsnacht Franz Liszts deutscher Freund und Assistent in Weimar, Joseph Joachim Raff (1822-1882) galt seinerzeit als bekannter und beliebter Komponist. Außer zwei Opern und elf Symphonien komponierte er auch zahlreiche Lieder. Von diesen gab der Verlag Hungaroton in der Reihe „First recording“ eine größere Auswahl heraus. Im Konzert werden Raffs Lieder in Ungarn zum ersten Mal erklingen.
Emese Virág ist Korrepetitorin und Lehrerin an der Musikuniversität Franz Liszt in der Fachrichtung Gesang. Ihre Studien absolvierte sie an der Hochschule in Pécs, setzte diese dann in Budapest fort, wo sie bei Emmi Varasdy die Korrepetition erlernte. Als Begleiterin bekannter Gesangsolisten trat sie mehrmals auf, in letzter Zeit konzertiert sie immer öfter als Solistin sowohl im In-, als auch im Ausland. Sie gastierte bereits in Paris, Bayreuth, Hannover, Brünn, London und mehreren Städten der Schweiz. Mehrmals trat sie in der Reihe Musik unserer Zeit, am Budapester Frühlingsfestival, am Festival zeitgenössischer Musik im Merlin-Theater, an Veranstaltungen der Földvárer Tage, des Goethe-Instituts, des Französischen und des Italienischen Kulturinstituts in Budapest auf. Mehrere ihrer Konzerte wurden vom Ungarischen Rundfunk aufgezeichnet. Oft spielt sie zeitgenössische Musik, an ihren Namen knüpfen mehrere Uraufführungen. Für diese Tätigkeit erhielt sie bereits dreimal (1998, 2000, 2001) den Sonderpreis des Patentamtes Artisjus. Beim Musikverlag Hungaroton erschienen bisher sechs CDs mit ihren Aufnahmen (z.B. Lieder von János Vajda und György Orbán, mit Andrea Meláth; bzw. sämtliche deutsche Lieder von Ödön Mihalovich, gemeinsam mit Andrea Meláth und Attila Fekete). Die sechste CD enthält auch die Lieder von Joachim Raff. Ihre Partnerin ist auch hier Andrea Meláth. |
|
|
31. März Festsaal der Ungarischen Akademie der Wissenschaften am Roosevelt tér, 19:30 Uhr
Musica Latina – Rom – Madrid – Buenos Aires
Gitarrenabend mit Katona Twins (Péter und Zoltán Katona) Vivaldi: Trio in g-Moll, RV 85 Rossini-Giuliani: Die diebische Elster – Ouvertüre Rodrigo:Sonada de Adios de Falla:Der Dreispitz – Ausschnitte Der Liebeszauber – Ausschnitte Mario Castelnuovo-Tedesco: Drei Präludien und Fugen aus der Reihe „Wohltemperierte Gitarren“ Piazzolla: Otoño Porteño – Herbst in Buenos Aires Péter und Zoltán Katona
Das Zwillingspaar Katona erblickte in Ungarn das Licht der Welt. Seine Gitarre-Studien begann es in Budapest, setzte diese dann in Frankfurt fort – erst individuell, später im Duo. Dann studierten die Gebrüder an der Royal Musikakademie in London, sie nahmen auch an den Meisterkursen von Julian Bream und John Williams teil. 1997 und 1998 waren besonders erfolgreiche Jahre für die Brüder, an der internationalen Anhörung für junge Musiker in London entdeckte man nämlich 1997 ihr besonderes Duo „für den Musikmarkt“. 1998 ernteten sie ebenfalls an einem internationalen Wettbewerb in New York einen Riesenerfolg, dank dem sie sich in der wichtigsten Konzerthalle der USA, in der Carnegie Hall vorstellen durften. Dieser Auftritt verschaffte ihnen die Möglichkeit, einige Jahre mit einer Formation für zeitgenössische Musik, der Park Lane Group, zusammenzuarbeiten. Sie erhielten mehrere Preise, darunter den ersten Preis des angesehenen französischen Montelimari-Wettbewerbs. Das Duo stellte sein Repertoire aus Werken von Scarlatti bis Astor Piazzola aus allen Etappen der Kompositionen für Gitarre zusammen. Auf ihren CDs lassen sie auch Werke von Rodrigo, Vivaldi, Bach, Tedesco, Albéniz, Granados, de Falla und Mozart erklingen. |
|
|
31. März Marmorsaal des Ungarischen Rundfunks, 19:30 Uhr
Zimbalabend mit Ágnes Szakály
Erik Satie: Gnossienne No. 2, No. 3 Pièces Froides - Danses de travers I., II., III. Darius Milhaud: Le Boeuf sur le toit – Kino-Phantasie Chick Corea: Children's Songs Károly Binder: Tänze für Zimbal und Klavier – Uraufführung Mit: Károly Binder / Klavier, István Dominkó / Klavier, Miklós Lukács / Zimbal Die Zimbalkünstlerin Ágnes Szakály absolvierte 1974 die Musikhochschule Franz Liszt. Ihre Solokonzerte, Rundfunk- und Fernsehaufnahmen machten sie in allen Ländern Europas, in Japan und Mexiko bekannt. Mit Ágnes Szakály erschienen mehrere Schallplatten und CDs, zeitgenössische Komponisten schufen mehrere Werke für sie, darunter 14 Zimbalkonzerte.
|
|
|
2. April Festsaal der Ungarischen Akademie der Wissenschaften am Roosevelt tér, 19:30 Uhr
Bartók Streichquartett
Haydn: Streichquartett in G-Dur, op. 77 Nr. 1 Mozart: Streichquartett in B-Dur („Jagd“), KV 458 Schubert: Streichquartett in d-Moll, D 810 („Der Tod und das Mädchen”) Bartók Streichquartett
Es ist ein weltweit bekanntes Kammermusik-Ensemble, sein erstes Konzert fand im Oktober 1957 statt. Als die Musiker ihr 40-jähriges Jubiläum feierten, hatten sie bereits über 3.600 Auftritte hinter sich. Sie bereisten alle fünf Kontinente, ihre Tonaufnahmen sind legendär. Unter ihren zahlreichen Auszeichnungen gibt es zwei Kossuth-Preise und auch eine UNESCO-Auszeichnung. Mitglieder des Ensembles: Péter Komlós (erste Violine), Géza Hargitai (zweite Violine), Géza Németh (Bratsche), László Mező (Violoncello). Ihr Repertoire umfasst die gesamte Palette der Werke für Streichquartett. |
|
|
2. April Prunksaal der Juristischen Fakultät der Universität ELTE, 19:30 Uhr
Konzert auf zwei Klavieren mit Károly Mocsári und Ákos Hernádi
Bartók: Zwei Bilder (Transkription von Zoltán Kocsis) Dohnányi:Suite en Valse pour deux pianos (Valse Symphonique, Valse Senti-mentale, Valse Boiteuse, Valse de Fête) Bartók: Sieben Stücke aus dem Mikrokosmos für zwei Klaviere Bartók: Sonate für zwei Klaviere und Schlaginstrumente Mit: Boglárka Fábry, Iván Éder /Schlaginstrumente Károly Mocsári wurde 1962 in Budapest geboren, er lebt seit 17 Jahren in Paris. Die internationale Fachpresse hält ihn für einen erstrangigen Interpreten von Bartóks und Liszts Klavierkonzerten. Seine Studien absolvierte er an der Musikhochschule Franz Liszt in Budapest, in der Klasse von György Nádor. Danach nahm er an Meisterkursen von Jorge Bolet (Curtis Institut, Philadelphia) und Yvonne Lefébure (Paris) teil. Seine internationale Karriere begann 1984, er ist Sieger zahlreicher internationaler Wettbewerbe (London, Barcelona, Athen, Montreal). 1986 erntete er beim Internationalen Liszt-Wettbewerb in Budapest Erfolge. Er war Stipendiat der Cziffra-Stiftung.
Seitdem trat er als Gastsolist zahlreicher großer Orchester auf: Orchester Manchester, Londoner Philharmoniker, Symphonisches Orchester Neuseeland, Berliner Rundfunkorchester, Englisches Kammerorchester, Budapester Festivalorchester. Károly Mocsári hatte in über 30 Ländern Solokonzerte, er trat in den vornehmsten Konzerthallen auf, wie z.B. der Beethoven-Saal in Bonn, die Wigmore-Hall und die Royal Festival Hall, der Lisinsky Konzertsaal in Zagreb, die Kanagawa Konzerthalle in Yokohama, die Oper von Mexiko, das Auditorium des Louvre und mehrere Theater in Paris. Er ist ein beliebter Künstler der Festivals sowohl in Europa als auch in Übersee. Zu seinen Partnern zählen Musiker wie Juri Bashmet, Jean Efflam Bavouzet, Sir Andrew Davis, David Grimal, Barbara Hendricks, Zoltán Kocsis, Kobayashi Ken-Ichiro, Miklós Perényi, Mystislaw Rostropowitsch, Wladimir Spiakow, Tamás Vásáry, die Quartetts Keller, Takács und Tokyo. Vor kurzem trat er als Solist der Ungarischen Philharmoniker in den USA auf. Ákos Hernádi wurde 1959 in Budapest geboren. Mit sechs Jahren begann er Klavier zu spielen, er war Schüler in der Vorbereitungsklasse für außerordentliche Talente an der Musikhochschule Franz Liszt, wo György Nádor sein Lehrer war. Bei zahlreichen Jugendwettbewerben holte er sich Preise. Mit 13 bekam er beim Internationalen Klavierwettbewerb in Usti nad Labem einen Sonderpreis. Mit 15 wurde er Student in der Klasse von Tibor Wehner an der Musikuniversität Franz Liszt, später wurde er in die Fachrichtung für Künstlerbildung aufgenommen. Seine Lehrer waren György Nádor und Ferenc Rados. Er beteiligte sich an zahlreichen internationalen Klavierwettbewerben und holte sich Preise (Barcelona, Viotti/Verceli, UFAM/Paris). Nach Erwerb seines Diploms widmete er seine Tätigkeit überwiegend der Kammermusik. Er gründete das Hernádi Trio, mit dem er in zahlreichen europäischen Ländern auftrat. Seit 1986 lebt er in Deutschland und ist gegenwärtig Professor an der Staatlichen Musikhochschule Trossingen. Als Gast tritt er an internationalen Festivals auf, wie das Festival du Normandie, Romaeuropa Festival, Klavierduofestival Bad Herrenalb, Festival Pécs. Mit ihm wurden zahlreiche Tonaufnahmen für Rundfunkstationen gemacht, seine Soloplatte mit Aufnahmen von Kodály-Werken wählten die Kritiker der Schweizer Fachzeitschrift Musik und Theater zur „Platte des Monats“. Piano News schrieb über seine Platte mit Bach-Transkriptionen von Busoni: „Was Hernádi uns als Visitenkarte überreicht, reicht, um ihn in die Reihe der Besten Interpreten dieser Transkriptionen zu heben.“ |
|
|
3. April Marmorsaal des Ungarischen Rundfunks, 19:30 Uhr
Liederabend mit Mária Horváth (Gesang) und András Kemenes (Klavier)
Brahms: Lieder
Schumann: Frauenliebe und -leben, op. 42 |
|
4. April Prunksaal der Juristischen Fakultät der Universität ELTE, 19:30 Uhr
Klavierabend mit Cyprien Katsaris
Istvan Horvath-Thomas: Seikilos‘ Traum Dion Aryvas Attikos: Youria sta Palyouria Faidros Kavallaris: Mikra Kypriaka 1. Yassemi 2. Eftrapelon – satirisches Wiegenlied Halévy: Die Königin von Zypern – Ouvertüre – Transkription von Richard Wagner Schubert: Rosamunda – Ballettmusik, D 797 – Transkription von Ernst Pauer Adolf Jensen: Zypern Anis Fuleihan: Das Mädchen von Paphos Francis Popy: Ode an die Venus – Transkription von Cyprien Katsaris Joseph Vella: Maltesische Rhapsodie Liszt: Rhapsodie Nr. 5 Schlaflos! Frage und Antwort (nach Toni Raab) Chopin: Nocturne in Es-Dur, op. 9/2 Mazurka in h-Moll, op. 33/4 Fantaisie-impromptu, op. 66 Berceuse, op. 57 Bach: Toccata und Fuge in d-Moll – Transkription von Cyprien Katsaris Der Pianist französisch-zypriotischer Abstammung wurde 1951 in Marseilles geboren, seine Kindheit verbrachte er in Kamerun. Sein Musikstudium absolvierte er am Concervatoire in Paris. 1970 gewann er den Preis der Roussel-, 1972 den der Alex-de-Vries-, 1974 den der Ciffra-Stiftung. 1972 war er unter den Prämierten des Internationalen Wettbewerbs Königin Elisabeth, 1977 Sieger beim Internationalen Wettbewerb für junge Vortragskünstler der UNESCO (Bratislava). Sein erstes öffentliches Konzert hatte er 1966 im Theater an der Champs-Elysées in Paris. Seitdem tritt er regelmäßig mit den größten Orchestern der Welt auf (Berliner Philharmoniker, Philadelphia Orchester, Clevelander Orchester, Symphonisches Orchester Montreal, Londoner Philharmoniker, Symphoniker Birmingham, Royal Concertgebouw, Leipziger Gewandhaus Orchester, Moskauer Philharmoniker, Suisse Romande Orchester), unter Dirigenten wie Leonard Bernstein, Jenő Ormándy, Mystislaw Rostropowitsch, Simon Rattle, Kurt Masur, Christoph von Dohnányi, Antal Doráti, Iván Fischer, Eliahu Inbal, Nikolaus Harnoncourt, Kent Nagano, James Conlon, oder Sándor Végh. Katsaris machte auch zahlreiche Plattenaufnahmen (Teldec, Sony, EMI, Deutsche Grammophon, BMG, DECCA, Pavane), mit denen er sich mehrere Preise holte (Grand Prix du Disque Frédéric Chopin, 1985; Grand Prix du Disque Franz Liszt, 1984 und 1989; Record of the year, 1984). Außer dem Grundrepertoire für Klavier spielt er gerne besondere Transkriptionen (meist solche, die extreme Virtuosität fordern) sowie zeitgenössische zypriotische Musik.
|
|