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Ganze einundzwanzig Filme sind es, die in Zusammenarbeit mit der schweizerischen Kulturstiftung Pro Helvetia unter dem Titel "cross-over"- Der Schauplatz Ungarn in neuen Schweizer Werken im Kino Cirko-Gejzir gezeigt werden. "cross-over" stellt sich als ein Programm dar, das in Kurz-, Mittel- und Langfilmen aus den Sparten Animation, Dokumentar- und Spielfilm verschiedenste Bezüge von Schweizer Produktionen zu Ungarn aufzeigt. Es scheint nämlich, als habe die Schweiz mit Ungarn eine enge Beziehung allein schon ausgehend von der Anzahl Werke aus den 90er Jahren, die sich zu diesem Thema finden lassen. Den Auftakt am 23. Oktober in Gegenwart der Filmemacher machen die Kurzfilme "TV-Dinner" und "Turisti" von Robert Ralston sowie der Spielfilm "Nacht der Gaukler" von Michael Steiner und Pascal Walder. Ersterer ist sozusagen in Budapest heimisch als ehemaliger Abgänger der Budapester Filmhochschule, letztere sind mit ihrem Film zu Gast, dessen Aussenaufnahmen beinahe ausnahmslos in Ungarn gedreht wurden. Ein grosser Teil der im Programm vorgestellten jungen FilmemacherInnen sind als Nachkommen der 1956 aus Ungarn geflüchteten Generation in der Schweiz aufgewachsen und haben den Weg zum Film auf verschiedene Weise gefunden. So haben Anna Luif, Zoltán Horváth und Barbara Kulcsár ihre Filmausbildung in der Schweiz und Mihály Györik, Hedi Bäbler, Robert Ralston, Richard Szotyori und Katalin Gödrös in Budapest absolviert. Marianna Kiss und Daniel Young haben ebenfalls durch verschiedene Aufenthalte und Arbeiten in Ungarn gleich-zeitig ihre Filmographie mit ihrer Biographie verbunden. Des weitern spielt Ungarn auch als Schauplatz in mehreren dieser Werke eine herausragende Rolle. Als Beispiel sei Men Lareidas Film "Pofonok" erwähnt. Adrian Marthaler seinerseits hat in "Mahlers Sechste" die Kulissen, die Ungarn für ausgefallene Inszenierungen bietet, zu nutzen gewusst. Mark Hunyadi nimmt im gemeinsam mit Hugues Ryffel realisierten "Les carnets de Sándor" ein autobiographi-sches Thema auf. Dagegen führten ganz unbiographische Motive Michael Steiner und Pascal Walder dazu, ihren Film in Ungarn zu drehen. Budapest entsprach den visuellen Vorstellungen und bot sich gleichzeitig als preisgünstiger Drehort. Tatsächlich stand Ungarn in den letzten Jahren für kommerzielle Filme hoch im Kurs. Langsam verliert es jedoch diese Bedeutung, so werden denn Filmproduktionen zunehmend in den fernöstlichen Raum verlegt. Ein weiterer wichtiger Aspekt, die historische Spurensuche, findet sich in den Filmen "Kaddisch" und "Noël Field - Der erfundene Spion". In "Kaddisch" nehmen Beatrice Michel und Hans Stürm in einer Mischung von Dokumentar- und Spielfilm die Spuren eines ehemaligen Deportierten auf, der nach dem Krieg den Weg in die Schweiz fand. "Noël Field - Der erfundene Spion" dagegen deckt in beispielhaft dokumentarischer Manier unerbitt-lich die kühle Mechanik des Kalten Krieges auf. Was diese in "cross-over" gezeigten Werke auszeichnet, ist ein neugieriges Über-die-Grenzen-Gehen, ein spielerisches Verbinden verschiedener Lebensweisen und Sprachen und der Versuch, Geschichten in einem anderen Raum verständlich zu machen. Zürich, 17. Juni 1999 Sabina Brocal, Filmdienst PRO HELVETIA VERZEICHNIS DER IN DER REIHE GEZEIGTEN FILME TV-Dinner Rendező és forgatókönyv / Regie und Drehbuch: Robert Ralston Fényképezte / Kamera: Gyuri Boros Szereplők / Darsteller: Orna Ralston, Zoltán Koppány, Anikó Gruiz, Kristóf Kovács, Mihály Györik, Nimrod Antal 1993, 21 perc / Min. Karl will seine eigene Metzgerei. Berta will ein Star werden. Karl hat ein Verhältnis mit Clara, der Frau des Grossmetzgers Max. Berta erwischt Karl mit Clara und bringt sie um. Clara wird verwurstet und von Karl verkauft. Berta verlässt Karl und zieht zu Max, der einen Star aus ihr macht.
A szemfényvesztők éjszakája / Nacht der GauklerRendező / Regie: Michael Steiner, Pascal Walder Forgatókönyv / Drehbuch: Jürg Brändli Fényképezte / Kamera: Pascal Walder Szereplők / Darsteller: Pascal Ulli, Hans Peter Ulli, Ingrid Sattes, Thomas Martin, Ingold Wildenauer 1996, 90 perc / Min. Klaus Koska wird einziger Zeuge eines Mordes. Von diesem Moment an gibt es für ihn scheinbar keinen Ausweg mehr. Der Justizminister höchstpersönlich versucht ihn auszuschalten, um sich am selben Abend als Diktator auszurufen. Turisták / Turisti Rendező és forgatókönyv / Regie und Drehbuch: Robert Ralston Fényképezte / Kamera: Gyuri Boros Szereplők / Darsteller: Oliver Krättli, Gian Rupf, Ágnes Kovács, Gábor Viola 1998, 19 perc / Min. Zwei Männer in einem Auto mit Schweizer Kennzeichen rasen durch ein Land in Osteuropa. Aus Langeweile nehmen sie einheimische Anhalter mit; so auch eine schöne junge Frau, die für eine Weile ihre Spielgefährtin und zuletzt Zankapfel wird. In ihrer Blindheit nehmen sich die Beiden nicht einmal selber wahr. Ahol a sín véget ér / Am Ende der Schienen Rendező és forgatókönyv / Regie und Drehbuch: Marianne Kiss, Andreas Honegger Fényképezte / Kamera: Frank Guido Blasberg Szereplők / Darsteller: Ortwin Spieler, Iris Disse 1993, 52 perc / Min. Der Mensch hat den Mond erobert und kann in vier Stunden von Paris nach New York fliegen; die alten Bahnhöfe stehen jedoch immer noch im Zentrum der Städte, wo Flugzeuge und Raumschiffe nicht landen können. Der Leipziger Bahnhof ist heruntergekommen und trotzdem voller Würde. Er sah Herrscher, Kommunisten, Gejagte und Gefeierte.
Noël Field, a kitalált kém / Noël Field - Der erfundene SpionRendező / Regie: Werner Schweizer Forgatókönyv / Drehbuch: Werner Schweizer, René A. Zumbühl, Thomas Grimm, Susi Koltai Fényképezte / Kamera: Helena Vagnieres, Thomas Hartmann 1996, 137 perc / Min. Ein unscheinbarer Amerikaner, in der Schweiz aufgewachsen und als Direktor eines Hilfswerkes tätig, wird zur geheimnisvollen Schlüsselfigur in den stalinistischen Schauprozessen. Wahrscheinlich war es blinder Zufall, dass er und seine Familie zum Brennpunkt der Weltpolitik wurden, und doch verlief die Kette der Ereignisse klar und unerbitt-lich. Die Epoche des Kalten Krieges ist keine Zeit für Idealisten. Dr. Younamis azt mondja: Miért kellene a nőnek a férfit gyűlölnie / Dr. Younamis sagt: Warum eine Frau einen Mann hassen sollte Rendező és forgatókönyv / Regie und Drehbuch: Daniel Young Fényképezte / Kamera: Pascal Walder Szereplők / Darsteller: Isabelle Menke, Lorenz Clausen, Ulrich Bodamer 1996, 10 perc / Min. Paul und Linda's Beziehung ist zur langweiligen Routine verkommen. Was gibt es im 20. Jahrhundert besseres gegen die Routine, als einen Psychiater zu besuchen? Alles wird geklärt. Roarsch Rendező és forgatókönyv / Regie und Drehbuch: Daniel Young Fényképezte / Kamera: Juhász Imre Szereplők / Darsteller: Nimrod Antal, Surányi András, Bárdos Deák Ágnes, Tom Bass 1998, 32 perc / Min. UNO Soldat Roarsch wird von ein paar dummen Arschlöchern erpresst. Obwohl er versucht, sich aus dieser Situation zu retten, wird er am Ende geschröpft. Als er zu spät in seiner Basis im Süden Ungarns eintrifft, kapituliert er unter den brutalen Verhörmethoden seines Vorgesetzten. Es wird ihm klar, dass er immer der Dumme ist und es auch immer bleiben wird. Celine Rendező / Regie: Hedi Bäbler Forgatókönyv / Buch: Hedi Bäbler, Steiner Villő Fényképezte / Kamera: Richard Szotyori Szereplők / Darsteller: Steiner Villő, Spinat Corleone, Déri Miklós 1993, 22 perc / Min. Celine ist ein echter Liebesfilm. Celine liebt Zoli, Zoli liebt Celine, Miklós liebt Celine, aber anders, Zoli ist eifersüchtig. Ich liebe die altmodischen Quartiere der Stadt, mein Kameramann liebt Stummfilme, der Beleuchter liebt Antoine et Antoinette. Die Cutterin liebt schnelle Übergänge und der Kameraassistent seinen Finger im Objektiv. Jeder liebt etwas irgendwie. Gyilkost kiáltottak / Murder - They said! Rendező és forgatókönyv / Regie und Drehbuch: Mihály Györik Fényképezte / Kamera: Jutta Pohlmann Szereplők / Darsteller: Peter Meikle, Michael Kutner, Győző Kicsiny, Annamária Hamvas, Lewis McVey, Robert Szabó-B. Wien, 1947. In der korrupten und kriminellen Nachkriegszeit ist ein Mann eines Vergehens angeklagt, das nie begangen worden ist. Kereszteződések / Cross-roads Rendező és forgatókönyv / Regie und Drehbuch: Mihály Györik Fényképezte / Kamera: Peter Vajda Szereplők / Darsteller: Richard Coroneo, Elzbieta Suljko, Gibb Leigham, Csaba Pindroch, Adam Nesselfeld, János Bolgár 1998, 42 perc / Min. Im heutigen Budapest kreuzen sich die Wege verschiedener Personen, ohne dass sie es wissen. Jede schlägt sich mit ihrer Geschichte und deren Ursache herum, das Leben mischt sich jedoch ein: die Schicksale verbinden sich. Elképesztő Alexander / The amazing Alexander Rendező és forgatókönyv / Regie und Drehbuch: Mihály Györik Fényképezte / Kamera: Jutta Pohlmann Szereplők / Darsteller: Cathleen Gati, Lajos Kiszely, András Szőke 1993, 23 perc / Min. Mit 19 Jahren lebt Alexander immer noch in seiner Traumwelt eines Heranwachsenden gefangen. Zu kindisch und egoistisch, sieht er das Leiden und die Einsamkeit seiner Mutter nicht. Da er nie seinen Vater kennengelernt hat, hält er am Bild eines in Australien verschollenen Onkels fest. Das Ganze wird gestört durch die Ankunft eines zweiten Onkels. Géricault trombitája / La trompette de Géricault Rendező / Regie: Zoltán Horváth Forgatókönyv / Drehbuch: Zoltán Horváth Fényképezte / Kamera: David Hodgetts 1996, 8 perc / Min. Eine kleine Husaren-Zinnfigur sieht sich mit der Fotografie des berühmten Bildes von Géricault konfrontiert, das einen Husaren darstellt, der gerade zum Angriff rüstet. Das Figürchen versucht, ihn zu imitieren - auf eigene Gefahr. Csontvázak és rákok / Carcasses et crustacés Rendező és forgatókönyv / Regie und Drehbuch: Zoltán Horváth Musik: Nicolas Miesegaes, Emmanuel Hungreger Schnitt: Xavier Ruiz 1999, 15 perc / Min. Unter den Blicken tropischer Fische, die in einem Aquarium eingesperrt sind, schlemmt ein halbes Dutzend Leute Krustentiere. Sie befinden sich im vornehmen Speisesaal eines riesigen Dampfers, der verloren ist im kalten, regnerischen Ozean. Niemand bemerkt die Gefahr, die auf sie zukommt.
Sándor naplója / Les carnets de SandorRendező / Regie: Hugues Ryffel, Mark Hunyadi Nach der Idee von / Ötlet: Mark Hunyadi Fényképezte / Kamera: Hugues Ryffel 1991, 49 perc / Min. Sándor, 85 Jahre alt, Schmied in Ungarn, ist ein Mann, dessen Gedächtnis über das ganze Jahrhundert reicht. Aus der Distanz betrachtet erscheint das unruhige Flackern der Geschichte nur in seinen täglichen Eintragungen in seinen Notizbüchern, die er seit mehr als fünfzig Jahren führt. Der Enkel und Erzähler, Mark, wurde in der Schweiz geboren. Zwischen Ost und West begegnen sich zwei Männer, zwei Blicke, zwei Kulturen. Ismered a dalt? / Do you know the song? Rendező és forgatókönyv / Regie und Drehbuch: Richard Szotyori Fényképezte / Kamera: Jutta Pohlmann Szereplők / Darsteller: Laurence Scheurer, Otto Viczián, Richard Szotyori 1997, 21 perc / Min. Alan liebt Anna. Aber jedes Mal, bevor er es ihr sagen kann, macht er sich lächerlich. Völlig verzweifelt, entwickelt er eine letzte Strategie. Tolvajok 1-3 / Diebe vol 1-3 Rendező / Regie: Anna Luif Forgatókönyv / Drehbuch: Eva Scheidegger, Anna Luif Fényképezte / Kamera: Stephane Kuthy Szereplők / Darsteller: Marie Ceasri, Lucy Marthaler, Carlo Rüdlinger 1998, 15 perc / Min. Marie, 22, französisches Au-pair Mädchen, verschlägt es mit ihrem Schützling in ein Schwimmbad. Sandra, 9, treibt sich in der Schmuckabteilung eines grossen Warenhauses herum. Peter, 13, betrachtet sehnsüchtig die Büstenhalter in einem Schaufenster ... und die Folgen. Pofonok Rendező / Regie: Men Lareida Fényképezte / Kamera: Pierre Mennel 1998, 23 perc / Min. Pofonok ist ein dokumentarischer Essay übers Boxen. Er erzählt von Budapest, von Siegen und grossen Ohrfeigen, von Boxern aus den unteren Schichten, von denen nicht jeder Olympiasieger werden kann - vielleicht aber entdeckt er sich dabei selbst. Play Rendező / Regie: Katalin Gödrös Forgatókönyv / Drehbuch: Katalin Gödrös, Sebastian Edschmid Fényképezte / Kamera: Sebastian Edschmid Szereplők / Darsteller: Amalie Bizer, Mario Mentrup 1998, 10 perc / Min. Ein junges Paar verbringt den ersten Abend in der gemeinsamen Wohnung. Unverhofft gelangt der junge Mann zu uneingeschränkter Macht.
Kaddis / KaddischRendező / Regie: Beatrice Michel, Hans Stürm (közreműködik / unter der Mitwirkung von Villi Hermann) Forgatókönyv / Drehbuch: Beatrice Michel, Hans Stürm (közreműködik / unter der Mitwirkung von Daniel Ganzfried) Fényképezte / Kamera: Hans Stürm 1997, 90 perc / Min. Kaddisch - jüdisches Gebet, gesprochen von den Kindern für ihre verstorbenen Eltern. "Kaddisch": Erinnerung an einen Menschen, der als Kind hineingezwungen wurde in den Alptraum unseres Jahrhunderts und als Erwachsener nochmals zu überleben suchte. Fatima, Junior, Beat, Roma Rap Rendező / Regie: Barbara Kulcsár Fényképezte / Kamera: Miklos Buk Szereplők / Darsteller: Fatima, Junior, Beat Zene / Musik: Fekete vonat 1998, 18 perc / Min. Porträt der ersten Roma-Rap-Band in Budapest. Sie sind sehr jung, sehr begabt, und ziehen ein grosses Publikum in ihren Bann. Seit 1997 stehen sie in der Rapmusik zuvorderst. Ihre erste CD ist 1998 erschienen. Mahler VI. szimfóniája / Mahlers Sechste Rendező és forgatókönyv / Regie und Drehbuch: Adrian Marthaler Fényképezte / Kamera: Hannes Meyer Szereplők / Darsteller: Alfred Pfeifer, Doraine Green, Erna Brünell 1997, 89 perc / Min. Eine "Anatomie der Vergänglichkeit", eine audiovisuelle Paraphrase zur grandiosen Sechsten Sinfonie, die Mahler selbst seine "tragische" nannte. Die visuelle Tetralogie - analog zu den vier Sätzen der Komposition - vergegenwärtigt die menschliche Hinfälligkeit, Eitelkeit, Einsamkeit und Verzweiflung, Trauer und Wehmut. Hedi Bäbler Geboren 1965 in Hausen. 1987 Universität Zürich (Deutsch, Psychologie). 1991 Hochschule für Film in Budapest, Abteilung Kamera. Katalin Gödrös Geboren 1969 in Zürich. Schweizerin-Ungarin. 1992-96 Filmhochschule in Budapest. Fachgebiet Produktion. Mihály Györik Geboren 1971 in Basel. 1991-95 Studien an der Filmakademie in Budapest. Arbeit als Drehbuchautor, Assistent, Cutter, und Techniker in Kurzfilm-Projekten. Andreas Honegger Geboren 1956 in Wald/ZH. Seit 1979 Dokumentar- und Spielfilmregisseur. Horváth Zoltán Geboren 1966 in Genf. 1981-85 Ecole Supérieure. 1987-88, ESAV (Ecole Supérieure d`Art Visuel Genéve). 1987-92 Geographiestudium an der Universität Genf. Mark Hunyadi Geboren 1960 in Genf. Diplome in Philosophie, Geschichte, Germanistik. Filmkritiker. Marianna Kiss Geboren 1954 in Budapest, Ungarn. Seit 1983 Dokumentar- und Spielfilmregisseurin. Barbara Kulcsár Geboren 1971 in Zürich. 1994-1999 Studium an der Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich Studienbereich Film / Video: Regie. Studium der Soziologie und der Filmwissenschaften an der Universität Zürich. Studium der Philologie an der "Universitat de Barcelona", Spanien. 1991-1992 Gasthörerin an der Schauspielschule "Gor Nagy Maria Szinitanoda" in Budapest,Ungarn. Men Lareida Geboren 1968. Schriftsetzer. Vorkurs an der Kunstgewerbeschule in Basel. 1993-98 HGK Zürich (Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich, Studienbereich Film/Video), deneben Filmtechniker für diverse Spiel-, Dokumentar- und Werbefilme. Anna Luif Geboren 1972. Schweizerin und Ungarin. 1993-98 HGK Zürich (Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich, Studienbereich Film/Video). Ab 1994 Sängerin und Gitarristin in der Frauenband Rosebud. Adrian Marthaler Geboren 1947 in Zürich. Studium der Slavistik und Germanistik. 1971 Abbruch des Studiums. Ausbildung zum Fernsehregisseur. Seit 1977 Autor und Regisseur von Musikprogrammen für das SF DRS. Beatrice Michel Geboren 1944 in Biel. Studium der Literaturwissenschaft, Romanistik und Anglistik. Filmkritikerin und Kulturpublizistin beim Tagesanzeiger. Arbeitet als Schriftstellerin und Filmemacherin. Robert Ralston Geboren 1966 in Chur. 1998 Diplom der Filmakademie Budapest, Fachgebiet Regie und Kamera. Diverse Arbeiten als Kameramann für Kurz-und Werbefilme. Hugues Ryffel Geboren 1944 in Vevey. Zeichnungslehrer. Ab 1971 Ausbildung zum Kameramann. Kameramann in Filmen von F. Reusser, Th. Koerfer, D. Schmid, M. Souter, A. Tanner. Werner Schweizer Geboren 1955 in Kriens. Soziologiestudium an der Universität Zürich. Freier Journalist und Filmautor. 1976-84 Co-Autor diverser Videoladen-Produktionen. Michael Steiner Geboren 1969 in Hergiswill. Studium der Ethnologie, Kunstgeschichte und Filmwissenschaft an der Universität in Zürich. Arbeit als Journalist und Pressefotograf. Hans Stürm Geboren 1942 in Bischofszell. Studium der Philosophie in Freiburg. Diplom an der französischen Filmhochschule IDHEC. Filmemacher und Kameramann. Richard Szotyori Geboren 1972. Theaterausbildung bei Gérard Diggelmann, Lausanne. Studium an der Filmschule Budapest. Too Marvelous for Words ist sein Diplomfilm. Pascal Walder Geboren 1972 in London. Architekturstudium an der ETH in Zürich. Regieassistenz bei P. Liechti, W. Penzel, L. Kish, M. Fueter und I. Bauersima. Daniel Young Geboren 1971 in Houston, Texas (USA). Schweizerisch-amerikanischer Doppelburger. Studium der Geschichte und Psychologie an der University of Texas in Austin. Die Gemeinnützige Stiftung Anders (Másképp) wurde 1993 gegründet. Das Betätigungsfeld des Kinosaals und Kurszentrums besteht aus: Vorführung von künstlerischen Filmen in täglich 6 Vorführungen, Veranstaltung von besonderen Kunst- und Minderheitsfilmwochen mit Rundttischgesprächen, Filmklubs für Schüler und Studenten, multikulturelles Unterrichtsprogram für Mittel- und Hochschulen, akkreditierte Lehrerkurse, die sich an das Unterrichtsprogramm knüpfen, Kunstfilmdistribution, Veranstaltung von regelmässigen Ausstellungen in der Kinogalerie. Kinoaufführungen in 1999: M. Makhmalbaf: Gabbeh, A. Ripstein: Profundo carmesi, T. Gatlif: Gadjo Dilo, C. Saura: Tango. Kinoveranstaltungen in 1999: Gulag- Filmwoche, retuschierte Filme aus der Sowjetunion, Retrospektive Fassbinder-Woche, H. J. Syberberg- Woche, Cross-Over - Der Schauplatz Ungarn in neuen Schweizer Werken. Filmreihen: Reihe "Antineuralgica" (Ungarische Unterhaltungsfilme aus den 50-er, 60-er und 70-er Jahren), Studentenfilmklub, Dokumentarreihe für Studenten. Weitere Veranstaltungen: MÁS-KÉP (Anders- Andere Bilder), Schulbücherpreis, mit der Soros-Stiftung und mit der UNICEF gemeinsam, Lehrertrainings, Flüchtlinge- Zwangswanderer (Rundtischgespräch und Filmvorführung) Unterstützer: Stiftung Soros, Nationales Kulturelles Grundprogramm, öffentliche Kinostiftung von Ungarn, Öffentliche Stiftung Budapest Film, Goethe- Institut Budapest, Französisches Institut, Öffentliche Stiftung für die Zigeuner Ungarns, Öffentliche Stiftung für Nationale und Ethnische Minderheiten, Stiftung Budapest Bank für Budapest, Stiftung Autonomie. Die Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia wurde 1939 gegründet. Vom Bund finanziert, aber unabhängig in ihren Entscheidungen, hat sie zum Ziel, das kulturelle Schaffen unter Berücksichtigung der Eigenart der Kantone und der Sprachregionen der Schweiz anzuregen und den kulturellen Austausch zwischen diesen Regionen zu unterstützen. Im Ausland fördert die Stiftung die kulturelle Präsenz der Schweiz und strebt einen lebendigen, dialogischen Kulturaustausch an. Sie unterstützt und/oder organisiert Ausstellungen (bildende und angewandte Kunst, Bücher etc.), Schweizer Filmwochen sowie Tourneen von Theater- und Tanzgruppen, Orchestern und Musikensembles. Sie bietet zudem ausländischen Persönlichkeiten die Möglichkeit, Informations- oder Studienreisen in die Schweiz zu unternehmen. Mit Bücherlieferungen trägt Pro Helvetia zur Verbreitung der Schweizer Literatur in ihren vier Landessprachen bei. Die Stiftung verfügt ferner über einen Dokumentations- und Informationsdienst, der dem Ausland zur Verfügung steht. Das Pro Helvetia Büro Budapest ist in der Nähe des Parlaments im selben Haus wie das Kino Cirko-Gejzír untergebracht. Nebst dem Büro beherbergen die Räume der Antenne eine Handbibliothek mit ca. 2500 Bänden zum Thema Schweiz und einen kleinen Veranstaltungsraum für Ausstellungen und Vorträge jeder Art. Wir fungieren als Anlauf- bzw. Schaltstelle für kulturelle Kontakte sowohl für Ungarn als auch für Schweizer Kulturschaffende. Pro Helvetia Svájci Kultúralapítvány / Pro Helvetia Schweizer Kulturstiftung 1055 Budapest Stollár Béla u. 4. félemelet 3. Tel.: 361/ 353 39 08 Fax: 361/ 269 28 82 e-mail: helvetia@mail.datanet.hu Nyitvatartás / Öffnungszeiten: Hétfő - csütörtök 12-18h Montag - Donnerstag12-18 Uhr
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Budapesti Fesztiválközpont Kht. 2000.06.25 |